Do. Okt 6th, 2022

Die Sonne hatte Überstunden angemeldet, da durften wir natürlich nicht hinten an stehen. 

So schickten wir am Sonnabend eine kleine Gruppe zum Mini-Brevet Schusterjunge des BMTV. In Stuvenborn stiegen unsere drei Abgesandten auf der Strecke in den ICE ein. 

Ja, es verkehrt jetzt auch mitten in Schleswig-Holstein ein ICE. Mit Highspeed ging es über Wahlstedt und Boostedt bis nach Aukrug. Einige Mitfahrer plagte aufgrund des Tempos zwar ein wenig die Reisekrankheit (man sollte sich genau überlegen, wen man als Lokführer in den Triebwagen setzt!), aber alle hatten Spaß. Die Strecke war auch einfach fantastisch! 

Der Richtungswechsel gen Süden nach Barmstedt reduzierte das Tempo allerdings nur geringfügig. Den fehlenden Speisewagen vermisste aber keiner, denn die Kollegen des BMTV zauberten eine Pausenverpflegung der Extraklasse. Der Grill arbeitete auf Hochtouren.


Auf dem Rückweg zeigte sich die Parallelität zum realen Schienenverkehr. Auch die echten Züge werden ja gern von widrigen Witterungsverhältnissen aus dem Takt gebracht. So auch unser ICE. Der starke, böige Gegenwind brachte den Fahrplan komplett durcheinander. Zwischenzeitliches Zusteigen war nur mit Hilfe modernster Kommunikationsmittel möglich. So konnte für die letzten Kilometer auch endlich der Bremswagen angekoppelt werden.


Der Heimweg wurde für alle trotzdem eine recht anstrengende und vor allem windige Angelegenheit. Ob auf direktem Wege oder mit kleinem Umweg.
Vielen Dank für die Super-Organisation an den BMTV!

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Der Sonntag sollte eher im Zeichen der Regeneration stehen. In überwiegend weiblicher Besetzung fuhren wir einmal komplett um unseren Haushügel.

Eigentlich eine kleine entspannte Runde mit dem Bummelzug. Blumen pflücken während der Fahrt erlaubt! War nur blöd, dass die durch den wieder starken böigen Wind platt auf den Boden gedrückt wurden. So mussten wir uns halt mit lustigen Gesprächen bei Laune halten. Die wurden natürlich beim Bäcker in Sülfeld fortgeführt. Prima Runde in netter Gesellschaft bei strahlendem Sonnenschein!

Hier der Track zur Geschichte: https://www.komoot.de/tour/708849187


Für einige verlangte das dringend nach einem Nachschlag.
Die einen über den Klingberg, die anderen im großen Bogen bis zum Kattenberg. Letzteres stellte sich aber als böser Fehler heraus. Wind, Hügel, Länge, Anstrengung. Gegen den fälligen Hungerast hätten wir einen kompletten Anhänger mit Verpflegung am Rad dabei haben müssen. 

Das jeweilige Zuhause erreichten wir auf der sprichwörtlichen letzten Rille.

Alles in allem kann man nur feststellen: Was für ein fantastisches Wochenende!!!